Es bewegt sich was in Sachen Mediationskostenhilfe … in Österreich

veröffentlicht am 2. Februar 2016

Bewegung kommt auf, zumindest im Nachbarland Österreich. Das österreichische Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) bezuschusst die Kosten für Familienmediation, zumindest „unter bestimmten Voraussetzungen“. Dazu gehört, dass das Mediatorenteam neben seiner Mediationsausbildung die fachliche Kombination psychosoziale Ausbildung + juristischer Hintergrund vorweisen muss, um zuschussfähig zu sein. Außerdem müssen die Familienmediatoren Mitglied ein einem der fünf Mediationsvereine sein, mit denen das Ministerium zusammenarbeitet.


Eine Mediationsstunde in Co-Mediation wird mit EUR 220,00 pro Team veranschlagt. Die Bezuschussung ist abhängig von der Höhe des nachgewiesenen Familieneinkommens. Der Selbstbehalt der Paare wird von den Mediatoren anhand einer Tariftabelle ermittelt. In der Praxis zahlen die Paare ihren Selbstbehalt an die Mediatoren und diese erhalten den Zuschussanteil von den Mediationsvereinen, die vom Ministerium anerkannt worden sind.


Paare, die sich ihre Familienmediation bezuschussen lassen wollen, müssen sich Ihren Familienmediatore aus der Liste des BMFJ auswählen.


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