Mediation und Prozessfinanzierung=Chili und Schokolade

veröffentlicht am 1. Oktober 2014

Im Beitrag „Mediation und Prozessfinanzierung – eine sinnvolle Kombination?“ (Anwaltsblatt 4/2014, S. 310 ff.) stellen die Autoren RAin Birte Anderson und Raffael Probst dar, dass Mediation ein sinnvoller Baustein im Portfolio des Unternehmensfinanzierers ist. Die geschickte Kombination mache daraus ein gelungenes Gesamtpaket,

wie bei der Mischung aus Chili und Schokolade.

Es werden drei Thesen auf Ihre Berechtigung hin untersucht, die die Sinnhaftigkeit von Mediation im Rahmen einer Prozessfinanzierung darlegen. Abschließend machen die Autoren noch einmal deutlich, dass sich die deutsche Anwaltschaft ihrer Rolle als moderner Dienstleister bewusster werden muss, als es derzeit der Fall ist. Sowohl die Möglichkeiten von Mediation zur Konfliktlösung sowie Prozessfinanzierung als Konfliktfinanzierung sollten stärker ausgenutzt werden. Sie bezeichnen den Anwalt von morgen gar als „Fullservice-Konfliktmanager“. Die oftmals einzige Rolle des Anwalts als Helfer bei der Streitentscheidung wird in den kommenden Jahren ergänzt werden um die des Beraters bei der Frage nach Prozessfinanzierungen als auch bei anderen Möglichkeiten alternativer Streitbeilegung.