Führungskräfte wollen Coaching, kaufen es aber nicht!

Das Bonner Magazin managerSeminare hat gemeinsam mit dem Führungskräfteverband ULA eine Weiterbildungsumfrage durchgeführt. Die vollständigen Ergebnisse werden in der Oktoberausgabe am 25.10.13 veröffentlicht. Einige interessante Ergebnisse sind jedoch schon über den Newsletter herausgegeben worden. Vor allem in Bezug auf Coaching finde ich spannend, dass von den 312 Führungskräften der Umfrage insgesamt 73% das Format als interessant bis sehr interessant einstuften. (Skala von 1-6, wobei 6 dem Wert „sehr interessant“ entsprach). Tatsächlich ein Coaching besucht haben dieses Jahr jedoch nur 16% der Befragten! ManagerSeminare spricht zu Recht von einer „Kluft zwischen der Wertschätzung des Formats und dessen Wahrnehmung“ und sucht nach den Ursachen für diese Diskrepanz. Als Ursache wird der Makel des „Mangel beseitigen“, der einem Coaching bzw. einer Führungskraft anhaftet, die ein Coaching absolviert, vermutet. (Blogbeitrag vom 8.10.13 auf www.managerseminare.de)

Dabei hilft ein Perspektivwechsel schnell, die Investition in ein Coaching positiv zu betrachten. Wer sich coachen lässt, nimmt seine Gedanken so ernst, dass er Ihnen Zeit bei einem professionellen Lösungssucher gönnt. Das ist echte Wertschätzung!

Unterschiede zwischen Coaching und Beratung

Ein Rechtsanwalt ist ein klassischer Berater. Er besitzt nach langem Studium ein Expertenwissen, das er gegen eine Vergütung seinen Kunden zur Verfügung stellt. Der Anwalt gibt ihm (Rechts)rat, und löst so seine Probleme oder bewahrt ihn vor Schaden. Er ist zuständig für den Inhalt. Der Berater hat im Gegensatz zum Coach nicht die Aufgabe, dem Kunden sein Wissen zu vermitteln, damit er sich in Zukunft selbst helfen kann. Hingegen motiviert ein Coach seinen Kunden dazu, selbstständig nach neuen Lösungen für seine Probleme zu suchen. Dies macht der Coach mit seinem Wissen an Frage- oder Interventionstechniken. Er ist zuständig für den Prozess der Problembearbeitung. Dieselbe Aufgabe wie ein Coach hat auch der Mediator.

Unterschiede zwischen Coaching und Training

Der sichtbarste Unterschied ist das Setting. Coaching ist üblicherweise ein Vier-Augen-Gespräch, ein Training ist die Anleitung einer Gruppe von Menschen. Beim Coaching arbeitet der Klient, der Coach unterstützt ihn bei der Erarbeitung seines persönlichen Zukunftsentwurfs. Der Fokus der Aufmerksamkeit liegt ganz beim Klienten und seinen Wünschen. Ein Trainer arbeitet hingegen als Lehrer und Wissenvermittler, damit die Teilnehmer nach dem Training über mehr externes Wissen verfügen als vorher.

Welches Coaching wünscht der Kunde?

Die Beiträge der Beilage „Beruf und Chance“ der FAZ finde ich immer sehr interessant. In der Ausgabe vom 8./9. September 2012 wurde unter der Überschrift „Der Samurai coacht nur noch selten“ der aktuelle Trend an Coachingbedarf in deutschen Unternehmen beleuchtet. Die Zeit der Experimente mit exotischen Coachingtrends ist vorbei, weil sich Coaching als wirkungsvolle Unterstützung für die Führungskräfte der Unternehmen bewährt hat. Welches Coaching wünscht der Kunde? weiterlesen

Karrieretips erfolgreich umsetzen

Im kostenlosen Magazin für Jurastudenten „freischuss“ findet sich in der Ausgabe Wintersemester 2012/2013 eine Doppelseite mit Karrieretipps, die das Karriereportal clavisto von Juristinnen aus namhaften Topkanzleien zusammengestellt hat. Das meiste ist bekannt (Auslandsaufenthalte, Spezialisierung), die übrigen Tipps sind zwar gut, helfen Jurastudenten oder Referendaren nur dann weiter, wenn sie wissen, wie sie diese für sich umsetzen können. Effiziente Unterstützung kann dabei ein auf Juristen spezialisierter Businesscoach bieten, der die juristische Ausbildungs- und Arbeitswelt kennt. Bei der Umsetzung der folgenden Karrieretipps kann Sie ein Coach unterstützen: Karrieretips erfolgreich umsetzen weiterlesen