ARD-Mediationsserie „Paul Kemp“ aus Sicht einer Mediatorin

Wie es die Amerikaner machen, wissen wir aus „Fairly Legal“, jetzt hat das deutsche Fernsehen nachgelegt. Wie das ORF/ARD dem Fernsehzuschauer den Beruf des Mediators vermittelt, war meine Leitfrage, als ich mir die erste Folge von „Paul Kemp – Alles kein Problem“ angesehen habe.

Ähnlich wie bei der US-Serie wurde das Format „Komödie“ ausgewählt, die Figur Paul Kemp soll in seinem Beruf brilliant sein, aber privat nichts auf die Reihe bekommen. Das ist das Leitthema der Serie. Nun denn…

In der ersten Mediation der Serie geht es um ARD-Mediationsserie „Paul Kemp“ aus Sicht einer Mediatorin weiterlesen

ARD zeigt Mediation zur Prime Time

Heute startet um 20.15 Uhr in der ARD die ORF-Serie „Paul Kemp – Alles kein Problem“, in der ein Mediator und sein verwickeltes Leben im Fokus stehen. Ganze 13 Folgen lang haben wir nun die Gelegenheit, seine mediativen Fähigkeiten mitzuverfolgen. „Fairly Legal“ war der amerikanische Vorstoß einer Mediatorin im deutschen Fernsehen, meine Beiträge und Eindrücke zu dieser Serie und über die Figur Kate Reed können Sie hier nachlesen: „Schlichterin oder Mediatorin in der Prime Time auf VOX?“ und „Fairly Legal“ Eindrücke einer Mediatorin“ Die stets chaotisch-verplante, aber letztendlich natürlich stets brillante amerikanische Mediatorin war sympathisch, nun also der Fernsehentwurf eines Mediators nach den Vorstellungen unserer österreichischen Nachbarn mit dem Schauspieler Harald Krassnitzer.Die Dreharbeiten begannen im Sommer 2011, das österreichische Mediationsgesetz war damals sieben Jahre alt. (Lesen Sie dazu meinen Beitrag „Vom Gesetz zur (Fernseh-)serie„.)

Wie schon bei der VOX-Serie werde ich an dieser Stelle meine Eindrücke aus Sicht einer Mediatorin schildern. Viel Spaß bei dieser Fernsehunterhaltung!

„Fairly Legal“: Eindrücke einer Mediatorin

Von der neuen amerikanischen Fernsehserie „Fairly Legal“, die seit dem 11.9.13 um 21.15 Uhr auf VOX läuft, sind mittlerweile einige Folgen gelaufen. Die ersten zwei habe ich mir aus beruflichem Interesse angesehen. Um es vorweg zu nehmen: Ich habe zu sämtlichen Fernsehformaten, die die Idee und den Begriff „Mediation“ in die deutschen Wohnzimmer tragen, eine positive Einstellung. Das gilt auch für die Serie über die chaotisch-schusselige Mediatorin Kate Reed, die nach Ally-Mc-Beal-Art durch ihr Leben und die Anwaltskanzlei Ihres frisch verstorbenen Vaters stöckelt, auf dessen Boot sie lebt. Mit dem Coffee-to-go in der einen und dem Handy in der anderen Hand eilt Sie von einem Mediationstermin zum nächsten.
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Schlichterin oder Mediatorin in der Prime-Time auf VOX?

„Gerichtsverfahren sind kostspielig, und auch ohne die Möglichkeit, dass eine Partei nach einem Richterspruch in Berufung geht, langwierig. In vielen Fällen ist der Streitwert aber so gering, dass sich die Anwaltskosten kaum lohnen. In anderen Fällen muss zügig eine dauerhafte Entscheidung getroffen werden. Und schließlich gibt es Situationen, wo lange Auseinandersetzungen menschliche Beziehungen nachhaltig vergiften.“
Bis hierhin hätte der PR-Text auf der Internetseite serienjunkies.de zur neuen Fernsehserie „Fairly Legal“ auch eine Mediatorin beschreiben können. Doch dann heißt es weiter,… Schlichterin oder Mediatorin in der Prime-Time auf VOX? weiterlesen