Wo geht’s denn hier zum Bahnhof? (III)

Vorurteile behutsam ansprechen

Wegweiser Bahnhöfe

In einer fremden Stadt fragt ein Passant: „Entschuldigen Sie bitte, wo geht’s denn hier zum Bahnhof?“

Es antwortet ihm…
… ein Tiefenpsychologe: „Eigentlich wollen Sie doch nur abhauen und alles hinter sich lassen!“

 
Um sich im Leben zurecht zu finden, brauchen Menschen Orientierung. Vorurteile, Kategorisierungen, das „Einsortieren“ von Sinneseindrücken sind in uns angelegte Navigationssysteme. Viele Witze basieren auf unserer Neigung zu Schubladendenken. (Wer kennt nicht mindestens einen Ostfriesen- oder Blondinenwitz?) Dieses Schema bedient auch die Sammlung an typischen Berufsträgerphrasen „Wo geht`s denn hier zum Bahnhof?“
Für die persönliche Entwicklung ist es hilfreich, die Schubladen im Kopf regelmäßig zu überprüfen, ob die darin gesammelten Urteile noch nützlich für unser Leben sind oder sich längst überholt haben. Wenn Sie merken, dass Vorurteile beim Klienten den Lösungsprozess behindern, kann diese Sammlung ein guter Einstieg in die Bearbeitung sein.


(Text aus: Coaching Letter 160/August 2016, V.I.E.L. Coaching + Training)
Unter dem Schlagwort „Mundwinkeltraining“ sammle ich schöne Geschichten, Witze und Metaphern für meine Coachings, Trainings und Mediationen.

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof? (II)

Vorurteile behutsam ansprechen

Wegweiser BahnhöfeIn einer fremden Stadt fragt ein Passant: „Entschuldigen Sie bitte, wo geht’s denn hier zum Bahnhof?“

Es antwortet ihm…
…eine Psychoanalytikerin: „Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer etwas Langes rein- und rausfährt?“

 
Um sich im Leben zurecht zu finden, brauchen Menschen Orientierung. Vorurteile, Kategorisierungen, das „Einsortieren“ von Sinneseindrücken sind in uns angelegte Navigationssysteme. Viele Witze basieren auf unserer Neigung zu Schubladendenken. (Wer kennt nicht mindestens einen Ostfriesen- oder Blondinenwitz?) Dieses Schema bedient auch die Sammlung an typischen Berufsträgerphrasen „Wo geht`s denn hier zum Bahnhof?“
Für die persönliche Entwicklung ist es hilfreich, die Schubladen im Kopf regelmäßig zu überprüfen, ob die darin gesammelten Urteile noch nützlich für unser Leben sind oder sich längst überholt haben. Wenn Sie merken, dass Vorurteile beim Klienten den Lösungsprozess behindern, kann diese Sammlung ein guter Einstieg in die Bearbeitung sein.


(Text aus: Coaching Letter 160/August 2016, V.I.E.L. Coaching + Training)
Unter dem Schlagwort „Mundwinkeltraining“ sammle ich schöne Geschichten, Witze und Metaphern für meine Coachings, Trainings und Mediationen.

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof? (I)

Vorurteile behutsam ansprechen

Um sich im Leben zurecht zu finden, brauchen Menschen Orientierung. Vorurteile, Kategorisierungen, das „Einsortieren“ von Sinneseindrücken sind in uns angelegte Navigationssysteme. Viele Witze basieren auf unserer Neigung zu Schubladendenken. (Wer kennt nicht mindestens einen Ostfriesen- oder Blondinenwitz?) Dieses Schema bedient auch die Sammlung an typischen Berufsträgerphrasen „Wo geht`s denn hier zum Bahnhof?“
Für die persönliche Entwicklung ist es hilfreich, die Schubladen im Kopf regelmäßig zu überprüfen, ob die darin gesammelten Urteile noch nützlich für unser Leben sind oder sich längst überholt haben. Wenn Sie merken, dass Vorurteile beim Klienten den Lösungsprozess behindern, kann diese Sammlung ein guter Einstieg in die Bearbeitung sein.
 
Wegweiser BahnhöfeIn einer fremden Stadt fragt ein Passant: „Entschuldigen Sie bitte, wo geht’s denn hier zum Bahnhof?“

Es antwortet ihm…
…ein Gesprächstherapeut: „Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?“



(Text aus: Coaching Letter 160/August 2016, V.I.E.L. Coaching + Training)
Unter dem Schlagwort „Mundwinkeltraining“ sammle ich schöne Geschichten, Witze und Metaphern für meine Coachings, Trainings und Mediationen.

Coaching-Literatur: Beratungswiese empfiehlt I

Ich bin aus meinem sonnigen Pfingsturlaub zurück. Stets nehme ich mir Coaching-Bücher mit, die mir für meine Arbeit hilfreich erscheinen, sogenannte „Weiterbildungslektüre“. Mit dem festen Vorsatz, in der schönen freien Zeit das viel zu lange liegengebliebene Werk nun auch endlich einmal zu lesen, geht es los. Doch dann wandern die Coaching-Übungen zum Urlaubsende wieder mal ungelesen in den Koffer zurück. Die Ferienkrimis waren dann doch viel spannender. Nicht so diesmal! Welches Buch es geschafft hat, mich im Urlaub kurzweilig zu unterhalten UND gleichzeitig für meine Coachings nützlich ist, Coaching-Literatur: Beratungswiese empfiehlt I weiterlesen

Musik für Mediation und Coaching: Track 1

Wie mit der Storytelling-Methode sind Liedtexte ein eleganter Weg, zum Nachdenken anzuregen, ohne direkt zu lenken. Durch die Melodie wird der auditive Kanal auf andere Weise als durch das gesprochene Wort gefordert. Dadurch wird die Aufmerksamkeit auf die Inhaltsbedeutung erhöht. Coaches, Mediatoren und Trainer können sich Musik zunutze machen, um die Nachhaltigkeit Ihrer Interventionen zu sichern. Wer schon einmal einen Ohrwurm hatte, weiß um die Macht von eingängigen Tonfolgen. Ich kann mich heute noch an eine Chemiestunde zu Schulzeiten erinnern, die damit begann, dass der Referendar uns den Song „Alkohol“ von Herbert Grönemeyer vorspielte!
 
Mit diesem Blog möchte ich dazu inspirieren, Tracklists von Songs anzulegen, die sich für Mediationen, Coachings oder Trainings einsetzen lassen. Die Lieder können in Mediationen als Überraschungsmoment die Aufmerksamkeit erhöhen und so Kommunikationsschleifen unterbrechen. In Coachings lassen Sie sich ebenso gut einsetzen, z.B. als Hausaufgabe zum Zuhause nachhören (geht natürlich auch mit dem passenden Musikvideo). Und wäre es nicht sehr elegant, für die Pausen in einem Training eine besondere Tracklist zu haben, deren Songs alle zum Thema passen?

„Deine Zeit“ (Seeed)

Lieder in der Muttersprache gehen ohne gedankliche Übersetzungsleistung direkt ins Ohr und ins Herz des Hörenden, deshalb habe ich als ersten Song ein Lied von der Berliner Band „Seeed“ ausgewählt. Das Lied thematisiert die Eigenverantwortlichkeit eines Jeden, und ist deshalb wie ich finde ideal für Coachings und Mediationen geeignet. Der Refrain lautet:

Das Licht geht an, der Thron ist leer
keiner kommt und teilt das Meer
niemand sagt uns wie es geht
niemand weiß den geraden Weg
doch diese Zeit ist Deine Zeit!
Und Du meinst, Du seist noch nicht so weit
doch jeder Tag ruft Deinen Namen
und Du weißt, Du hast keine Wahl


 
Welche Songs gehören noch in diese Tracklist? Ich freue mich über Songmaterial!